KI-Governance: Was Teams jetzt dokumentieren sollten
Zwischen Compliance-Theater und Ignorieren liegt eine kurze Liste von Dingen, die jedes Team ohnehin wissen sollte. Ein pragmatischer Mindestumfang.
Governance hat einen schlechten Ruf, weil sie oft als Formularübung auftritt. Der nützliche Kern ist kleiner, als die meisten Leitfäden vermuten lassen – und er hilft auch dann, wenn niemand prüft.
Das Verzeichnis
Eine Liste aller KI-Funktionen im Unternehmen, je Eintrag: Zweck, verwendetes Modell, Datenquellen, verantwortliche Person, Stand der letzten Überprüfung. Eine Tabelle genügt. Erstaunlich viele Organisationen können diese Frage nicht beantworten.
Die Datenfrage
- Welche personenbezogenen Daten verlassen das Haus, und auf welcher Rechtsgrundlage?
- Werden Eingaben beim Anbieter gespeichert oder zum Training genutzt?
- Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und deckt er den tatsächlichen Einsatz ab?
- Wie lange werden Protokolle aufbewahrt – und wer kommt an sie heran?
Transparenz nach außen
Wo Menschen mit einem System sprechen, sollten sie wissen, dass es eines ist. Wo Inhalte maschinell erzeugt wurden und das relevant ist, gehört ein Hinweis dazu. Das ist weniger eine juristische Frage als eine der Glaubwürdigkeit.
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Recherche, Einordnung und Faktencheck für alles, was auf kiprozess.com erscheint.
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